Schülerinnen und Schüler setzen ein starkes Zeichen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr: Nach monatelangem Engagement übergeben sie mehr als 1.000 gesammelte Unterschriften für die Einrichtung einer sogenannten Schulstraße an die Stadt Leipzig.
Die Übergabe fand am Freitag, dem 05. Juni 2026, im Mobilitäts- und Tiefbauamt (MTA) statt. Entgegengenommen wurden die Unterschriften von Amtsleiter Michael Jana, begleitet von Vertretern des Amtes. Stellvertretend für alle engagierten Kinder überreichten unter anderem die Viertklässler Pina und Arthur die Forderungen persönlich.
Seit Herbst 2025 setzen sich die Kinder im Rahmen der ZUKunftswerkstatt intensiv für eine Verbesserung der Verkehrssituation vor unserer ein. Mit Flyern, Interviews und zahlreichen Gesprächen haben sie Aufmerksamkeit für ihr Anliegen geschaffen und dabei über 1.000 Unterstützende gewonnen.
Ihr Ziel ist klar: Die Scharnhorststraße vor unserer Schule soll zur Schulstraße werden.
Eine Schulstraße bedeutet, dass der entsprechende Straßenabschnitt zu den Hauptzeiten – vor Schulbeginn und nach Schulschluss – für den Autoverkehr gesperrt wird. Konkret wünschen sich die Schülerinnen und Schüler eine Sperrung werktags von 7:00 bis 8:00 Uhr, um einen sicheren Schulweg zu gewährleisten.
„Wir fühlen uns ohne Autos viel sicherer“
Die Motivation der Kinder basiert auf eigenen Erfahrungen.
„Wir haben bereits zweimal den Parking Day vor unserer Schule gemacht. Da wurde die ganze Straße gesperrt.
Wir haben uns viel sicherer gefühlt. Keine Autos fuhren durch die Straße. Wir konnten in Ruhe in dien Schule gehen. Das wollen wir jetzt immer so!“ , berichtet Pina.
Arthur ergänzt: „Ich hätte nie gedacht, dass wir 1.000 Unterschriften zusammenbekommen. Wir haben sogar beim Bäcker um die Ecke Listen ausgelegt.“
Groß ist die Hoffnung, dass die Stadt Leipzig die Initiative nun aufgreift und nachhaltige Verbesserungen schafft.




