Grundschule der Stadt Leipzig
 
1. Leipziger Zukunftstag

1. Leipziger Zukunftstag

Was wird im Jahr 2030 wertvoll sein? Welche Rolle wird Geld spielen? Wird die Welt besser oder schlechter? Hast du schon einmal Frieden zerstört? Wenn ja wie und warum?

Kunst und Unterricht im Blickpunkt:

Wenn es darum geht, Kinder zu befähigen, sich mit Zukunft aktiv auseinanderzusetzen, bietet Kunstunterricht besondere Möglichkeiten: Wünsche können visualisiert und Utopien, aber auch Ängste buchstäblich ausgemalt werden. Daneben bieten partizipative Projekte die Chance, Fragen an die Welt zu entwickeln, zu formulieren und zu inszenieren.

Kinder treten über performative Ausdrucksformen in den Dialog mit ihrer Umwelt.  

In der Kurt-Masur-Schule, Grundschule der Stadt Leipzig, wurde vor drei Jahren der FREIday eingeführt. Der FREIday bietet den Kindern die Möglichkeit, sich mit für sie relevanten Themen auseinanderzusetzen. Die so sensibilisierten Schüler:innen beteiligten sich am „Festival der Zukunft – 1. Leipziger Zukunftstag“. Die Stadt hatte die Möglichkeit eingeräumt, Schaufenster mit eigenen Beiträgen zu bespielen, dabei sollte es um Zukunftsvisionen für die Stadt Leipzig gehen. Im Kunstunterricht wurde das Fragenstellen zum Thema gemacht.

Mit großer Ernsthaftigkeit diskutierten und philosophierten die Kinder und suchten nach Möglichkeiten, über Plakate ihr Anliegen in Form zu bringen. Neben der Installation der Plakate in der Schaufensterfront, fand eine Befragung von PassantInnen statt. Dazu hatten die Kinder einen Fragenkatalog formuliert.

Wolfgang Eschenhagen, Fachlehrer für Kunst und Werken, Kurt-Masur-Schule